Energieausweis

Der Energiepass

In drei Schritten zum Energieausweis

Im roten oder im grünen Bereich? "Energiefresser" oder sparsame Immobilie? Der Energieausweis nimmt ein Gebäude genau unter die Lupe und bewertet seine Schwachstellen. Individuelle Modernisierungsempfehlungen zeigen, mit welchen Maßnahmen der Energieverbrauch deutlich reduziert werden kann.

"Für Eigentümer lohnt sich der bedarfsbasierte Energieausweis als Orientierungshilfe und optimale Basis für den Einstieg in die energetische Modernisierung", sagt Felicitas Kraus, Bereichsleiterin bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).

1. Beratung: der richtige Ausweis für Sie

Welcher Energieausweis eignet sich am besten für meinen Zweck: Verbrauchs- oder Bedarfsausweis? Wie viel kostet ein Energieausweis? Wie verläuft die Erstellung eines Energieausweises? In einem persönlichen Gespräch klärt der Aussteller gemeinsam mit dem Hausbesitzer dessen Wünsche und die Vorgehensweise ab und beantwortet Fragen zum Energieausweis.

2. Energie-Check vor Ort: vom Keller bis zum Dach

Grundriss, Baupläne, Abrechnungen - vorhandene Unterlagen liefern dem Aussteller erste Hinweise zum energetischen Zustand des Gebäudes. Zum Beispiel zur Qualität der verarbeiteten Baumaterialien, zur Wärmedämmung oder zum Heizungssystem. Soll ein Verbrauchsausweis ausgestellt werden, müssen die Heizkostenabrechnungen der letzten drei Jahre vorliegen. Eine Vor-Ort-Begehung hilft, fehlende Daten zu ergänzen und energetische Schwachstellen aufzuspüren.

3. Persönliche Übergabe: der fertige Ausweis

Liegen dem Energieausweisaussteller alle notwendigen Daten vor, beginnt die Berechnung am Computer. Ist der Ausweis fertig, sollte er dem Hausbesitzer persönlich übergeben werden. So kann der Aussteller die Details erläutern und das mögliche weitere Vorgehen bei der Modernisierung direkt besprechen.

Der Energieausweis für Bestandsgebäude auch Energiepass genannt, ist seit 2009 Pflicht bei Vermietung, Verkauf oder Verpachtung einer Immobilie. Die Deutsche Energie-Agentur bietet auch einen qualitativ hochwertigen Energiebedarfsausweis an. Er bekommt das dena-Gütesiegel und darf nur von geprüften qualifizierten Energieausweiserstellern ausgefüllt werden.


Nehmen Sie jetzt Kontakt auf und lassen Sie sich unverbindlich beraten